Hier entsteht die Seite giftige Pflanzen im Garten...


Mit dieser Seite möchten wir Euch helfen, Euren Garten hundefreundlich

zu gestalten. Auf  mögliche Gefahren vorbereitet zu sein, sie zu

erkennen und im Falle einer Vergiftung richtig zu handeln...


Wenn Hunde aus scheinbar unerklärlichen Gründen plötzlich erbrechen oder an

Durchfall leiden, können giftige Pflanzen im Spiel sein.

Viele der hübsch blühenden Pflanzen befinden sich in unseren Gärten, wo sie ohne

Bedenken gepflanzt wurden.

Man sollte sich nicht darauf verlassen, daß Hunde keine giftigen Pflanzen fressen.

Beim Spielen beißen sie manchmal übermütig in eine Pflanze oder graben im

Komposthaufen.

Gelangen giftige Pflanzen in die Schnauze oder in den Magen des Hundes, muß

sofort gehandelt werden.


Hier möchte ich Euch einige der Pflanzen und deren Symptome bei einer Vergiftung

nennen, die Eurem Hund gefährlich werden können...


...was ist zu tun...


Verabreiche Deinem Hund keine Milch, Eiweiß oder pflanzliche Öle.

Dieses ist meistens kontraindiziert.

Pack die vermeindliche Giftquelle  und das Erbrochene von Deinem Hund in

eine Plastiktüte und such sofort den Tierarzt auf.


Giftnotrufe- und Auskünfte

-Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen in Berlin

Tel.:030/19240

www.giftnotruf.de/infotox.htm


Göttingen

Tel.:0551/19240

www-giznord.pharpt1.med.

uni-göttingen.de


Giftinformationszentrum Mecklenburg-Vorpommern,

Sachsen,Sachsen-Anhalt,Thüringen

Tel.:0361/730730

www.thueringen.de

wegweis/89_19.htm


Für Notfälle hab ich die Tel.Nr. meines Tierarztes, die meiner

Tierklinik und die der Giftzentrale in alle meine Telefone eingespeichert,

sicher ist sicher und man hat sie jederzeit griffbereit.

Zum Glück habe ich noch nie einen solchen Fall erleben müssen.


-Buchsbaum

 Über 130 Alkaloide sind in dieser Pflanze nachgewiesen, besonders in Rinde

und Blättern.


Symtome :          Krämpfe, Durchfall und Erbrechen

Tödliche Dosis: 5g Blätter pro kg Körpermasse, der Tod erfolgt durch

Atemlähmung 

Wegen ihres bitteren Geschmacks wird diese Pflanze aber kaum verzehrt

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-Eibe

Die gesammte Pflanze mit Ausnahme der roten Scheinbeere ist durch

das herzwirksame Taxin hochgiftig.

Symptome :        Unruhe, Erbrechen, Durchfall, vermehrter Speichelfluß,

                         Pupillenerweiterung, Nierenreizung,

                         Herz-Kreislaufstörungen,

                         Zusammenbruch, Krämpfe, Atembeschwerden

Zeitraum:           meist < 1h

Tödliche Dosis: 30g Nadeln. Der Tod erfolgt durch Herz- und Atemlähmung.

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-Eisenhut

Besonders gefährlich ist der blaue Eisenhut.

Symptome:           Speicheln, Durchfall

Tödliche Dosis 5g der Wurzel durch das Gift Akonitin.

Der Tod erfolgt durch Kammerflimmern des Herzens.

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-Fingerhut,Maiglöckchen

Sie enthalten sog. Herzglykoside.

Symptome:           Erbrechen, Durchfall

In schweren Fällen tritt der Tod durch Herzstillstand ein.

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-Goldregen

Giftiger Inhaltsstoff ist Zytisin.

Symptome:           Magen-Darmkrämpfe, vermehrter Speichelfluß,

                           Zittern, Kreislaufbeschwerden, Krampfanfall

Zeitraum:              15-30 Minuten

Tödliche Dosis 2-7g Samen pro kg Körpermasse.

Tod durch Atemlähmung.

Gefahr: Samen und Wurzeln schmecken süßlich !

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-Hortensie

Enthält neben Saponinen auch blausäureabspaltende Stoffe.

Symptome:               Magen-Darm-Entzündung mit blutigem

                            Durchfall


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-Oleander

Die Pflanze enthält verschiedene herzwirksame Stoffe.

Symptome:             Herzrhytmusstörungen, blutiges Erbrechen, Freßstörungen,

                             gestörter Bewegungsablauf (ataktisch)

Zeitraum:                     häufig > 1h

Wird viel verzehrt, tritt der Tod nach wenigen Minuten ein, was aber meist durch

spontanes Erbrechen verhindert wird.

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-Philodendron, Langblättriger Efeu

 Dieffenbachia

Sie enthalten sehr gefährliche Saponine.

Symptome:               starkes Speicheln, Fieber, Leber-und Nierenversagen,

                            Schleimhautreizung (Schwellung, Blasen), Erbrechen,

                            Herzrhytmusstörungen, Krämpfe, blutiger Durchfall

Zeitraum:                  schnell: lokale Reizung

                            mitunter sogar  Tod  

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-Rhododentron, Azaleen und Primeln

Diese Pflanzen enthalten das Nervengift Grayanotoxin.

Giftigste Vertreterin ist hier die Primel mit Primin, das hier in höchster

Konzentration vorkommt.

Symptome:          Erbrechen, Durchfall

Der Tod kann durch Atemlähmung eintreten.

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-Wunderbaum 

Haupttoxin ist hier dasToxalbumin Ricin, es befindet sich in den nußartig

schmeckenden Samen.

Symptome:          schwere Magen-Darm-Entzündungen sowie eine

                         Schädigung von Leber und Nieren

                         Kolik, Schwäche, Kollaps, Apathie, Koma,

                         Multiorganversagen 

Zeitraum:               2-24h, auch später

Tödliche Dosis 1-2g Samen pro kg Körpermasse.

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weitere Pflanzen:

Begoniedas Gift steckt in den Wurzeln

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Engelstrompete

Symptome: Atembeschwerden bis Atemlähmung

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falsche Akazie, Gift ist in der Rinde enthalten

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Amaryllis ,

Symptome:  Allergische Reaktion, Durchfall, Herzrhythmusstörungen,

                  Erbrechen, Durchfall

Zeitraum:    häufig > 1h

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Roßkastanie,

Symptome: Schleimhautreizung, Erbrechen, Kolik, Durchfall,

                 Durst, Apathie, Bewustseinsstörung, Koma

Zeitraum:    schnell, lokale Reizung


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Lebensbaum, Thuja

Symptome:           Schleimhaut -und Hautreizung (Blasenbildung),

                         Müdigkeit, Magen-Darmreizung,

                         Leber-und Nierenreizung, Pupillenerweiterung

Zeitraum:               schnell: lokale Reizung


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Weihnachtsstern

Symptome:       Schleimhaut-und Hautreizung, Erbrechen, Durchfall,

                             Fieber, Augenreizung, häufiges Wasserlassen,

                      selten Nierenversagen, Lungenödem

Zeitraum:        schnell: lokale Reizung



Quelle: "DER HUND"



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