Hier entsteht die Seite Lebensmittel sind nicht immer harmlos.


Was riecht denn da so gut ?

Schnell ist etwas im Hundemagen verschwunden was da nicht hingehört !


Nicht alles, was für uns Menschen gesund und gut verträglich ist, ist

für unsere Hunde unbedenklich.


Auf diesen Seite möchte ich Euch Lebensmittel aufzählen, die für den Hund bedenklich sind,

ernsthafte Erkrankung oder sogar den Tod bedeuten können.


Sollte Eurer Hund etwas für ihn Giftiges aufgenommen haben, gilt es Ruhe zu bewahren !

Wenn ihr nicht genau wisst, was es war, legt es in eine Plastiktüte, auch gegebenenfalls das Erbrochene vom Hund und sucht sofort einen Tierarzt auf.

Wichtige Informationen erhaltet ihr auch bei einer Giftzentrale, die aber nicht den Tierarzt ersetzt.


Mainz

Giftinformationszentrale Mainz

Tel.:06131/19240

für nicht akute Fälle:

Tel.:06131/232466  oder  www.giftinfo.uni-mainz.de



Küchenzwiebel

Kaum jemandem ist bekannt, dass Küchenzwiebeln beim Hund eine Hämolyse verursachen können.

Das heißt, die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) lösen sich auf.

Verantwortlich dafür sind einige Schwefelverbindungen z.B. Allylpropyldisulfid, N-Propyldisulfid.


Sowohl rohe, gekochte als auch getrocknete Zwiebeln können eine Erkrankung verursachen.

Schon 5-10g pro kg Körpermassen sind beim Hund ausreichend.


Symptome: beginnend mit Erbrechen und Durchfall

                 wenige Tage später zeigen sich die Symptome

                 einer hämolytischen Anämie:

 Appetietlosigkeit,Schwäche, blasse Schleimhäute, Ausscheidung von blutigem Urin, Beschleunigung von Herz- und Atemfrequenz



Kernobst

Die  Kerne von Früchten wie Kirschen, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsichen enthalten blausäureabspaltende Toxine.

Hat der Hund unbegrenzten Zugang (z.B. durch eine Obstwiese) und zerknackt die Kerne beim Fressen, kann es zu einer Vergiftung kommen.

Die Toxine Amygdalin und Prunasin spalten im Organismus Blausäure ab, welches zu einer Blockierung der Zellatmung führt.

Symptome hierfür sind : Kratzen im Hals, Speicheln, Übelkeit und Erbrechen.

In ernsten Fällen können Herzklopfen, Atembeschwerden und erhöhte Körpertemeratur 

auftreten.

Die Atemluft und das Erbrochene weisen einen starken Bittermandelgeruch auf.

Eine Vorstellung beim Tierarzt ist dingend nötig.


Weintrauben und Rosinen

Die verantwortlichen Inhaltsstoffe der Früchte und ihre Wirkungsweise sind noch immer unbekannt.

Doch es ist schon länger bekannt, daß Weintrauben und Rosinen bei Hunden erhebliche gesundheitliche Probleme und sogar den Tod herbeiführen  können .

Einige Stunden nach Aufnahme der Früchte kommt es zu Erbrechen.

Später entwickeln sich Appetitlosigkeit und Apathie.

Diese Symptome können mehrere Tage anhalten.

Schließlich verringert sich die abgesetzte Urinmenge und die Symptome einer Nierenschädigung werden deutlich.

Im Bluttest zeigen sich die Nierenwerte erhöht. Es kommt zu einer massiven Nierenschädigung, deren Heilung schlechte Prognosen hat.

Solltest Du den Verdacht haben, daß Dein Hund größere Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen hat, stelle ihn bitte sofort beim Tierarzt vor !

Da es bezüglich der Dosis noch keine Angaben gibt, sollte man auch kleine Mengen nicht verfüttern.



Schokolade

Uns allen ist bekannt, dass Hunde keine Schokolade fressen sollten. Den Wenigsten ist aber bewußt, daß Schokolade Vergiftung und gesundheitliche Schäden für den Hund mit sich bringen kann.

Schokolade kann auch in geringen Mengen Symptome wie: starke Unruhe, Fieber, Pulsbeschleunigung, Zittern, häufiges Harnlassen, Atembeschwerden, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen hervorrufen.

Das liegt am Theobromingehalt.

In weißer Schokolade sind nur geringe Mengen enthalten, in Milchschokolade bis zu 2mg/g, in dunkler Schokolade sind es 5mg/g Theobromin, in Kochschokolade 15mg/g und in Kakaopulver bis zu 20mg/g.

Die akut lebensgefährliche Dosis liegt für Hunde bei 250 bis 500mg/kg Körpergewicht.

Da die Ausscheidung des Theobromins langsam geschieht, ist auch mit spät eintretenden Symptomen zu rechnen.




Quelle: "DER HUND"



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